Im Falle eines der unten aufgeführten Probleme besteht das Risiko einer schlechteren Wundheilung, sowie einer Beeinträchtigung des Endergebnisses, bis hin zu gesundheitlichen Konsequenzen, wie z. B. das Auftreten allergischer Reaktionen oder von eventueller Narbenbildung.
Hautprobleme:
Leberflecke (dürfen nicht übertätowiert werden, da sie sich dabei verändern könnten)
Narben (Schnittwunden, Geweberisse, Verbrennungen, Akne) können nur bedingt tätowiert
werden, da diese verletzte Haut die normale Hautdichte nicht mehr besitzt
Neurodermitis (Hautoberschicht ist verhornt und erschwert das optimale Einbringen der Tattoofarbe, außerdem ist der starke Juckreiz für die Wundheilung nicht von Vorteil)
Hautpilze (ist eine Erkrankung der Haut! Arztbesuch vor dem Tattootermin)
"Problemzonen“ (dünneres Gewebe wie z. B. Innenarm, Armbeuge, Kniekehle, Handgelenke, Hals und dickeres Gewebe wie z.B. Fußsohle, Ellenbogen, Hand, Knie hierbei ist immer mit "Farbverlust“ zu rechnen)
extrem Solariumbesucher ( Haut, wie „Lederhaut“, verbrannt, ausgetrocknet)
Sonnenbrand (s. o.)
Die Haut von älteren Menschen, da die Hautelastizität stark nachgelassen hat.
Welchen Einfluss hat die Einnahme von Medikamenten und Drogen? Cortison
Bei längerer Anwendung auf der Haut entsteht "Glashaut“, d. h. die Hautschichten werden dünner; die Farbe kann verlaufen
Antibiotika
Antibiotika bekämpfen einen Entzündungsherd, d. h. der Körper ist bereits geschwächt, schlechtere Wundheilung
Blutverdünnende Mitteln, wie Aspirin
verdünnen das Blut. d.h. das Risiko von einem Bluterguss ist größer, dadurch kann die Farbe verlaufen. Die Farbechtheit ist nicht garantiert.
Alkohol und andere Drogen
wirken schmerzintensivierend. Kein Tattoo unter deren Einfluss!