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Das Tattoo Piercing Studio in Hamburg

Grundsätzliches

Grundsätzliches

Die Tätowierer

Unsere Tätowierer und Tätowiererinnen haben alle langjährige Berufserfahrung, sind speziell ausgebildet und werden regelmäßig geschult.
Alle Arbeitsabläufe und Desinfektions- und Sterilisationsabläufe sind verifiziert und durch Dokumentation jederzeit nachweisbar.
Der geschulte Umgang mit unseren Kunden ist selbstverständlich.

Die Vorbereitung

Der Kunde

Zur Vorbereitung gibt es ein paar Dinge, die zu beachten sind bzw. die Du wissen solltest.

Wenn Du Dich permanent in ärztlicher Behandlung befindest ist es erforderlich, dass Du uns darüber informierst.

Bekommst du zur Zeit des Tattoo-Termins Antibiotika, Cortison, bist gerade frisch geimpft worden oder bist schwanger kann der Termin nicht stattfinden; bitte informiere uns sofort!

Zum Termin immer komplett drogenfrei und alkoholfrei erscheinen und am besten 24 Std. vorher auf Beides verzichten.

Keine Blutverdünner einnehmen (z. B. ASS, Aspirin, und Red Bull usw) ! Manche Blutverdünnenden Mittel brauchen sogar bis zu 5 Tage um vom Körper abgebaut zu werden!

Bist Du in ärztlicher Behandlung und musst Blutverdünner (z.B. Macumar) einnehmen, musst Du uns immer darüber informieren.

Du solltest gut gegessen haben, da dies deine körperliche Verfassung stabilisiert und so das Tätowieren für dich und deinen Körper besser zu „verkraften“ ist.

Du solltest ausgeschlafen und fit sein.

Keine ausgedehnten Sonnenbäder vor dem Termin, denn dann ist Deine Haut verbrannt (Sonnenbrand) und das Einbringen von Tattoofarben und die Wundheilung wird erschwert.

Kaffee sollte nur in Maßen genossen werden, besser wäre, wenn Du ganz darauf verzichtest. Kaffee entzieht dem Körper Wasser = ausreichend trinken!

Tattoos an Stellen wie Hände, Unterarme, Ellenbogen, Knie oder Fußgelenke sollten bis zum Tattoo-Termin durch stetiges Eincremen mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden (Hautelastizität).

Du erhältst zur Nachsorge Deines Tattoos eine schriftliche Pflegeanweisung von uns und solltest Dir vorab besorgen:

Für Kunden mit normaler/trockener Haut: eine dexpanthenolhaltige Wund- und Heilsalbe (z.B. Bepanthen/ Panthenol)

Für Kunden mit öliger/fettiger Haut: eine dexpanthenolhaltige/s Lotion/Spray (z.B. Bepanthen/ Panthenol), die Du in jeder Apotheke bekommst (zum Eincremen)

Eine neue Packung Frischhaltefolie (zum abdecken)

Eine Rolle Klebeband/ „hautfreundliches“ Klebeband (bei empfindlicher Haut) aus der Apotheke. (zum fixieren)

Tattoo bei Minderjährigen
(unter 18 Jahren)

Unter 18 Jahren wird in der Fa. Freie Manufaktur kein Tattoo ausgeführt!

Warum muss man eine Einverständniserklärung ausfüllen?

Dadurch, dass Du die Einverständniserklärung unterschreibst, bestätigst Du uns, dass
1.Du die Ernsthaftigkeit einer Tätowierung erkennst
2.Du Dich in guter körperlicher Verfassung befindest und gesund bist
3.Du volljährig bist
4.Du den Anweisungen und Ratschlägen unseres Tätowierers bzw. unserer Tätowiererin, bezüglich der Nachsorge, im eigenen Interesse folgst, da nur dann gewährleistet werden kann, daß die Tätowierung zum gewünschten Erfolg führt
5.Du von uns über alle Risiken und eventuellen Nebenerscheinungen aufgeklärt worden bist
6.Du darüber informiert wurdest, dass der Tätowierprozess unter aseptischen Bedingungen stattfindet

Tut es weh?

Wir wollen hier etwas zur Schmerzerfahrung beim Tätowieren sagen.
Zunächst einmal sei deutlich gemacht, dass jeder Mensch ein individuelles Schmerzempfinden hat. Das bedeutet, jeder nimmt die Intensität des Schmerzes auf seine eigene Weise wahr. Was für den einen eine Tortur ist, kann für manch anderen einfach nur etwas unangenehm sein. So ist es letztlich unmöglich, eine pauschale Aussage über die Intensität der Schmerzempfindung beim Tätowieren zu machen. Daraus ergibt sich, daß wir das Thema von einer anderen Seite angehen müssen. Schmerzempfindung läuft über den Kopf. Also sollten wir die dort gespeicherten Horror-Vorstellungen über das Tätowieren beseitigen. Dazu werden wir auf den Ablauf des Tätowierens und dessen Begleitumstände eingehen.
Alle vermeintlichen Schmerzkiller, wie Alkohol und/oder andere Drogen aller Art sollten 24 Stunden vor und nach dem Tätowieren vermieden werden. Sie können das Schmerzempfinden intensivieren und unnötig starke Blutungen verursachen.

Der Preis

Wie viel kostet ein Tattoo? Der Preis für ein Tattoo richtet sich immer nach dem Arbeitsaufwand des gewählten Motivs und der Platzierung am Körper.
Da die Haut kein einfaches Blatt Papier, sondern dehnbar ist, sind Tattoos an manchen Körperregionen (z. B. Steiß) aufwendiger, also teurer, als an anderen (z.B. Arm).
Es ist somit nicht möglich, eine Preisangabe nur nach Angabe der Größe des Motivs zu machen. Der Preis für ein Tattoo richtet sich immer nach dem Arbeitsaufwand. Wenn der/die Tätowierer/in alle nötigen Arbeitsgänge (linieren, ausfüllen, kolorieren, schattieren) ersehen kann und weiß, wo es platziert wird, kann er/sie auch den endgültigen Preis angeben.
Beispiel: ein Portrait und ein Tribal gleicher Größe: Das Portrait ist immer teurer, da der Arbeitsaufwand erheblich höher ist.

Warum beträgt der Mindestpreis für ein Tattoo 80,00 €?

Der Preis ergibt sich aus den Vorbereitungsarbeiten, dem eigentlichen Tätowieren und der Abschlussdesinfektion.
Bei den ausgeführten Desinfektions- und Sterilisationsvorgängen werden ausschließlich hochwertige Medizinprodukte verwendet.
Der gesamte Arbeitsaufwand und die verwendeten Medizinprodukte dienen als Grundlage für die Berechnung des Mindestpreises.

Fazit: Qualität hat ihren Preis

TATTOOEQUIPMENT

Womit wird tätowiert?

Das Handwerkszeug der Tätowierer ist die Tätowiermaschine. Sie wird durch ein Netzteil mit Strom versorgt. Über dieses wird die Geschwindigkeit der Stiche pro Minute (800-2400) reguliert.
Die Tätowiermaschine funktioniert, einfach erklärt so, dass sich in den Spulen ein Magnetfeld kontinuierlich auf- und abbaut und dadurch die Triebeinheit bewegt.
Die Stichgeschwindigkeit variiert nach Anforderung (schattieren, linieren und kolorieren).


Maschine komplett montiert

Der/die Tätowierer/in verwendet sowohl Maschinenbestandteile, welche wieder verwendet werden (Griffstücke mit Spitzen), als auch Einwegprodukte (Nadelstangen mit Nadeln).
Bevor der der/die Tätowierer/in seine/ihre Arbeit beginnt montiert er/sie, je nach Aufgabe, die benötigten Maschinenbestandteile.

Die Bestandteile sind:

Griffstücke mit Spitzen

Sie dienen als Handstück und Griff und gleichzeitig übernehmen sie die Aufgabe der Nadelführung.
Bei uns werden die wieder verwendbaren Bestandteile des Tattoo- Equipments nach zertifizierten Verfahren gereinigt, desinfiziert und sterilisiert.

Nadelstangen und Nadeln

Die Nadeln sind an der Nadelstange verlötet und komplett an der Triebeinheit verankert.
Die Nadeln nehmen durch die so genannte Kapillarwirkung die Tattoofarbe auf und bringen sie in die Haut ein.
Bei uns sind diese Bestandteile sterile Einwegprodukte und werden nach Gebrauch entsorgt.


Maschine in Teilen

Welche Farben werden verwendet?

Die Art und Zusammensetzung der verwendeten Tattoofarben ist entscheidend für die Abheilung der Tätowierung.
Unsere Mitarbeiter verwenden zum Tätowieren ausschließlich Tattoofarben von professionellen Herstellern, deren Informationen über die Zusammensetzung der Farben wir gerne auf Nachfrage weitergeben.

Die Inhaltsstoffe der Tattoofarben können unterschiedlich sein: In jedem Fall enthalten sind Farbpigmente, manchmal im verschiedenen Verhältnis dazu auch Konservierungsstoffe, Alkohol oder/und destilliertes Wasser.

Bei uns besteht für Menschen mit ausgeprägter Allergieneigung die Möglichkeit im Vorfeld die Farbe durch Einbringen eines Testpunktes die Verträglichkeit zu testen

DIE HAUT

Der Aufbau der menschlichen Haut

Die Haut besteht aus drei Schichten, namentlich von außen nach innen aus der Oberhaut oder Epidermis, der mittleren Lederhaut auch Cutis oder Dermis genannt und der Unterhaut (Subkutis).
Die Oberhaut ist, abhängig von der jeweiligen Körperstelle, zwischen 0.04 und 1,5 Millimeter dick. Im unteren Bereich der Oberhaut bilden sich durch Zellteilung ständig neue Zellen, die durch den Regenerationsprozess nach außen gedrängt werden. Im Verlaufe dieses Prozesses verhornen die Zellen und bilden schließlich die äußerste Hornschicht, bevor sie von nachfolgenden Zellen wiederum verdrängt werden und abschuppen. Der komplette Erneuerungszyklus der Oberhaut dauert nicht länger als 30 Tage.
Unter der Oberhaut/Epidermis liegt die mittlere Hautschicht Lederhaut. In der Lederhaut befinden sich unter anderem die Papillarkörper, in denen Farbpigmente dauerhaft eingekapselt werden. Die Lederhaut erneuert sich nicht ständig wie die Oberhaut, so dass Farbpigmente, die in diese Hautschicht eindringen, auf Dauer eingelagert werden.

Wo/Wie wird die Farbe eingebracht?

Unsere professionell ausgebildeten Tätowierer achten stets auf die richtige Einstellung der Tattoomaschinen, wie Voltzahl und Stichtiefe, da die Farbpigmente ausschließlich in die Fibroplasten der mittleren Hautschicht (Dermis/Lederhaut) (siehe Abb.) eingebracht werden soll, die später als Tätowierung erkennbar sind.

Ein großer Teil der Farbe wird mit dem Wundschorf, der sich nach einigen Tagen bildet, wieder vom Körper ausgeschieden. Viele, die sich zum ersten Mal tätowieren lassen, befürchten in dieser Phase der Heilung, dass ihr Tattoo komplett „verschwindet“. Aber keine Angst, es bleibt genug Farbe in der Haut zurück, um das tätowierte Motiv deutlich hervortreten zu lassen. Die Farbpartikel, die zwangsläufig auch in die obere Hautschicht gelangen, werden zum Teil mit dem Wundschorf abgestoßen, teilweise mit der Regeneration der Epidermis ausgeschieden.

Auf diese Weise verschwinden auch Henna-Bemalungen, deren Farbstof lediglich in die oberste Hornschicht der Epidermis eindringt, nach spätestens vier Wochen völlig. Von vielen Kosmetik-Studios, die so genannte Bio- oder auch „Temptoos“ anbieten, wird behauptet, dass diese Bilder, die nach einigen Jahren wieder verschwinden sollen, lediglich in die Oberhaut, also die Epidermis, gestochen werden. Doch würden die Farbpigmente dieser Kosmetik-Tattoos tatsächlich nur die Oberhaut einfärben, müssten sie mit der natürlichen Regeneration der Epidermis nach einem Monat wieder verschwunden sein. Alles, was länger als einen Monat deutlich sichtbar in der Haut zurückbleibt, liegt also in der Dermis und wird dort dauerhaft eingelagert!
Wird die Farbe zu tief in die Unterhaut (Subcutis) eingebracht, so führt dies zu Verletzungen kleiner Gefäße dieser dritten Hautschicht. Es kann dann zu stärkeren Blutungen und dadurch bedingt zur „Auswaschung“ der Farbe führen. Ebenso entstehen so hässliche Verläufe, die sich als blau-grüne Schatten neben der eigentlichen Linie abzeichnen und für Laientätowierungen typisch sind. Eine starke Narbenbildung wäre ebenso die Konsequenz.

Auch an gut gestochenen Tattoos, bei denen qualitativ hochwertige Farben zum Einsatz kommen, nagt bis zu einem gewissen Grad der Zahn der Zeit. Direkt nach dem Stechen und auch nachdem der letzte Schorf abgefallen ist, scheinen einige Tattoos vor Farbintensität regelrecht zu leuchten, doch dass die oft sehr intensiven Farben und das tiefe Schwarz besonders in den ersten Monaten um einige Nuancen blasser werden, lässt sich nicht vermeiden. Wie gut sich das Tattoo darüber hinaus »hält«, liegt zu einem großen Teil an der Pflege; wer UV-Licht meidet oder zumindest seine Tätowierung beim Sonnenbaden mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor oder Sunblocker schützt, wird auch in Jahren und Jahrzehnten noch Freude an seinem Tattoo haben. aus Tätowiermagazin Ausgabe März 2007

Was sind Bio-Tattoos?

Einfach gesagt: Ein Betrug am Kunden!
Die Theorie vom Bio-Tattoo geht davon aus, dass nur mit einer sehr dünnen oder einer einzelnen Nadel gearbeitet wird. Dabei soll die Farbe lediglich in die oberste Hautschicht eingebracht werden.
Da diese Hautschicht einer ständigen Erneuerung unterliegt, würde sich das Tattoo in zwei bis drei Jahren wieder abbauen. Das Einbringen der Farbpigmente lediglich in die Oberhaut kann aber, rein technisch, nie der Fall sein.
Niemand kann die Dicke der Haut mit bloßem Auge abschätzen und garantieren, nur die oberste Hautschicht zu treffen. (siehe auch oben: Wo/Wie wird die Farbe eingebracht)
Die Farbpigmente werden beim Tätowieren in der Lederhaut abgelegt. Diese Hautschicht unterliegt keiner Erneuerung, so dass die Farbpigmente bleiben - ein Leben lang.

MOTIVWAHL


Die Motivwahl ist ein sehr umfangreiches Thema beim Tätowieren.
Grundsätzlich kann man sagen, dass fast jedes Motiv, sei es ein Foto, ein Schriftzug oder etwas Gezeichnetes, umsetzbar ist.
Bei uns stehen für jeden Kunden zahlreiche Ordner mit Anregungen und Designvorschlägen zur Verfügung. Auch ist jeder Tätowierer gerne bereit eine Design-Vorlage nach Kundenwunsch zu verändern, oder eine völlig neue Zeichnung zu erstellen.

Zu beachten ist bei der Motivwahl immer die Körperstelle, die das Motiv schmücken soll. Das gewählte Motiv sollte der Körperstelle angepasst sein, so dass es nicht deplaziert wirkt (z. B. längliche Motive nicht an runde Körperstellen).

Wichtig ist die richtige Größe des neuen Körperschmucks.
Der menschliche Körper verändert sich mit zunehmendem Alter. Ebenso die Haut, unser größtes Organ (je nach Körperumfang und Körpergröße 1,5 bis 2 qm!). Diese Tatsache beinhaltet, dass auch Tätowierungen sich im Laufe der Jahre verändern, was vor allem auch bei der Motivwahl bedacht werden muss: Je detailreicher das Motiv ist, umso größer sollte es sein. Beachtet man dies nicht, können Linien nach und nach "zusammenlaufen" oder Details "verschmelzen".

Eine häufig praktizierte Methode der Tätowierung ist auch das so genannte "Cover up“ (Abdecken einer alten Tätowierung mit einer neuen).
Das neu gewählte Motiv muss bei dem "Cover up“ Tattoo in Farbgebung und Form erheblich dunkler und größer sein als das bestehende Motiv, da sonst immer alte Elemente "durchscheinen“.

Als Vorlage für das neue Tattoo kann der Kunde auch Anregungen aus den Fotomappen unserer Künstler auswählen. Allerdings wird kein bereits tätowiertes Motiv 1:1 kopiert, weil jeder Kunde ein Unikat „tragen“ möchte.

Nachdem das endgültige Motiv ermittelt wurde und der Kunde zum Tätowiertermin erscheint gibt es zwei Möglichkeiten der Übertragung des Designs auf den Körper:
1. Das gewählte Motiv kann dann per Stencil
2. oder „Freehand“ auf die Haut aufgebracht werden, bevor der eigentliche Tattoo Vorgang beginnt (siehe Kapitel der Tätowiervorgang)

Bei großflächigen Motiven, die ganze Körperregionen betreffen, wird hauptsächlich im „Freehand-Style“ gearbeitet um den Körperformen und dem Muskelverlauf besser folgen zu können und um eventuell vorhandene Leberflecken auszusparen.
Bei kleineren oder sehr geometrischen Formen des Motivs wird eher per Stencil–Vorlage gearbeitet. Gelegentlich werden beide Arten kombiniert.

Letztendlich ist zu sagen, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, sei es ein Foto oder ein Gemälde es ist fast alles in der richtigen Größe machbar, auch wenn einige Kleinigkeiten eventuell abgeändert werden müssen.


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© 2007 Das Tattoo Piercing Studio in Hamburg
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