| Das Tattoo Piercing Studio in Hamburg |
Hygiene im Tattoo- und PiercingstudioWarum ist Hygiene so wichtig?
In den Fachbereichen Tätowierung und Piercing arbeiten wir am
menschlichen Körper und tragen damit eine große Verantwortung. Bei uns
werden sämtliche Hygienemaßnahmen nach dem Qualitätsmanagement
DIN EN ISO 9001 erarbeitet und durchgeführt! Qualität hat ihren PreisDie beschriebenen Hygienemaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos erfordern stetige Investitionen für Desinfektionsmittel und Sterilisationsmaßnahmen, die umgelegt werden müssen, um das Studio rentabel betreiben zu können. Auch die ständige Weiterbildung der Mitarbeiter und der damit verbundene hohe Zeitaufwand sind Faktoren, die das endgültige Preisniveau bestimmen. Hierbei sollte allen klar sein: Qualität hat ihren Preis, bietet aber im Gegenzug ein Höchstmaß an Sicherheit für die eigene Gesundheit! Allgemeine Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von InfektionenUm das Infektionsrisiko für die Kunden und das Personal so
weit wie möglich herabzusetzen, müssen Maßnahmen ergriffen werden,
die die Übertragung von Krankheitserregern (=Infektionsrisiko) verhindern. Mithilfe der Arbeits-und Verfahrensanweisungen und
Hygiene- und Desinfektionsplänen nach dem Qualitätsmanagent
DIN EN ISO 9001 werden bei uns, die Abläufe und Zuständigkeiten
dieser Hygienemaßnahmen beschrieben, umgesetzt und ständig kontrolliert. InfektionserregerAls Erreger von Infektionen kommen folgende Mikroorganismen in Frage: a) Mikroorganismen, die eine klassische Infektion auslösen b) Mikroorganismen, die in der normalen Umgebung- bzw. Haut- und Schleimhautflora zu finden sind und durch Tattoo und Piercing in Körperbereiche eingebracht werden, in denen der Keim krankheitserregend wirkt c) Mikroorganismen, aus der Umgebung, die normalerweise nicht krankheitserregend sind, die aber bei stark abwehrgeschwächten Menschen Infektionen auslösen können Übertragungswegea) direkt = von Mensch zu Mensch b) indirekt = von Infektionsquelle (z.B. Instrumenten) zum Menschen Übertragungsartena) z. B. Kontakt-Schmierinfektion (berühren/einbringen) b) auf dem Luftweg (aerogene Infektion) Schritte der Säuberung1) Desinfektion = Abtöten von Mikroorganismen (nicht Bakteriensporen) durch chemische Stoffe
2) Reinigung = Entzug des Nährbodens für Mikroorganismen durch mechanische Maßnahmen 3) Sterilisation = Abtöten aller Mikroorganismen sowie Inaktivierung von Viren, die sich in/an Gegenständen, z. B. Instrumentarien befinden Sterilisieren heißt: Einen Gegenstand oder eine Flüssigkeit von vermehrungsfähigen Mikroben freimachen; hierbei müssen nicht nur die vegetativen, sondern auch die Dauerformen der Keime abgetötet werden.SterilisationsverfahrenAufgabe der Sterilisation ist die Abtötung bzw. irreversible Inaktivierung sämtlicher an und in einem Objekt vorhandener Mikroorganismen und Viren, insbesondere die Abtötung bakterieller Sporen. Ein Produkt gilt als steril, wenn von 1 Million gleicher sterilisierter Objekte nur 1 Objekt mit 1 Keim behaftet ist (Sterility Assurance Level = SAL 10-6). Im Rahmen der Qualitätssicherung gehören zum gesamten Prozess der Aufbereitung: - die qualifizierte Instrumentendesinfektion und -reinigung - die Prüfung der Instrumentarien auf Funktionstüchtigkeit - eine bedarfsgerechte Verpackung des Sterilisiergutes als Rekontamininationsschutz - Kennzeichnung des Sterilgutes zwecks Rückverfolgbarkeit der Produkte und Vorgänge - die ordnungsgemäße Sterilisation selbst und deren Kontrolle Sterilisation mit feuchter HitzeVerschiedene Verfahren stehen dem Anwender zur Verfügung, um die Keiminaktivierung mit feuchter Hitze zu erreichen. Das Gravitationsverfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die in der Sterilisierkammer vorhandene Luft durch Einströmen von Sattdampf nach unten über ein Strömungsventil aus dem Sterildruckbehälter verdrängt wird. Das fraktionierte Strömungsverfahren ist ein Verfahren, bei dem die Luft durch mehrere Sattdampstöße mit jeweils anschließender Druckentlastung aus der Sterilisierkammer entfernt wird. Darüber hinaus sind unterschiedliche Vakuumverfahren bekannt, z. B, das Vorvakuumverfahren, wobei nach mehrfachem Evakuieren der Sterilisierkammer bis zu einem absoluten Druck zwischen 70 bis 20 mbar gesättigter Dampf bis zum Erreichen des Arbeitsdrucks in die Kammer einströmt. Am weitesten verbreitet ist das fraktionierte Vorvakuumverfahren wobei die Sterilisierkammer mehrfach evakuiert wird. In der Regel wird 3mal bis zu einem Absolutdruck von 130 mbar der weniger evakuiert und zwar jeweils im Wechsel mit Dampfeinströmung auf einen Druck, der dem Atmosphärendruck entspricht. Nach dem Aufheizen wird bei 121°C die Temperatur 20 Minuten gehalten und bei 134°C über 5 Minuten, bevor nochmals evakuiert wird und eine Trocknungsphase sowie die Druckentlastung folgen. Der gesamte Zyklus setzt sich aus 4 Phasen zusammen: URL: http://www.tattoohamburg.de/cms/index.php?page=841&printview=1 |
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