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Das Tattoo Piercing Studio in Hamburg

Grundsätzliches

Vor dem Piercing

Das Piercing und der Schmerz

Wir wollen hier etwas zur Schmerzerfahrung beim Piercen sagen.

Zunächst einmal sei deutlich gemacht, dass jeder Mensch ein individuelles Schmerzempfinden hat. Das bedeutet, jeder nimmt Schmerzen auf seine eigene Weise wahr. Was für den einen eine Tortur ist, kann für manch anderen einfach nur etwas unangenehm sein. So ist es letztlich unmöglich, eine pauschale Aussage über die Intensität der Schmerzempfindung beim Piercen zu machen. Die biologischen Abläufe der Schmerzmeldung zum Gehirn sind zwar bei jedem gleich, doch die Umsetzung dieser ist von Mensch zu Mensch immer verschieden. Daraus ergibt sich, dass wir das Thema von einer anderen Seite angehen müssen. Schmerzempfindung läuft über den Kopf. Also sollten wir die dort gespeicherten Horror-Vorstellungen über das Piercen beseitigen. Dazu werden wir auf den Ablauf des Piercens und dessen Begleitumstände eingehen.

Betrachten wir nun den eigentlichen Akt des Piercen, ist die Zeitdauer des auftretenden Schmerzmomentes denkbar kurz (ca. 1,5 bis 2,5 Sek.). Ebenso ist die Art und Größe der Hautverletzung minimal. Betäubungsspritzen dürfen nur durch Ärzte verabreicht werden und sind auch unnötig. Sie dauern genauso lange, wie das eigentliche Piercen und können den Heilprozess verzögern. Ein gut ausgebildeter Piercer soll imstande sein, die entsprechende Hautfalte in 1,5 – 2,5 Sekunden zu durchstechen (also zu Piercen). Der Stichkanal der zu durchstechenden Hautpartien sollte 10 bis 13 mm Länge nicht überschreiten und nicht tiefer liegen als die obersten Hautschichten dick sind. Auch beinhaltet die professionelle Ausführung das aufklärende Vorgespräch, das Arbeiten mit fachgerechten Mitteln (richtiges Licht, richtige Instrumente und maßgenaue Vorarbeit), eine hygienische und entspannte Atmosphäre, sowie die Erläuterung der Nachpflege. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, kann man das Fazit ziehen:
    Ein professionell ausgeführtes Piercing muss nicht weh tun!

Wie gesagt, Schmerz läuft über den Kopf ab und hier spielt die Einstellung des zu Piercenden ebenfalls eine wichtige Rolle. Man sollte sich reiflich überlegen, ob man seinen Körper durch das Einsetzen eines Schmuckstückes verschönern will. Bist Du bereit, die so entstandene Wunde konsequent bis zum völligen Abheilen zu pflegen? Nur wenn Du das Piercing wirklich willst, solltest Du Dich dazu entschließen, denn nur dann wird Dein Körper den Heilprozess so schnell wie möglich abschließen und Du selbst wirst keine Probleme haben, den Moment des Piercens durchzustehen.

Piercing bei Minderjährigen (unter 18 Jahren)

Die Ausführung eines Piercings stellt gesetzlich gesehen eine Körperverletzung dar und somit ist es strafbar, dies ohne Erlaubnis/Einverständnis der Eltern/Erziehungsberechtigten bei Minderjährigen durchzuführen.

Da es keine gesetzlich bestimmte Altersvorgabe für die Durchführung eines Piercing bei Minderjährigen gibt, liegt es im Ermessen der Eltern zu entscheiden, ob ihr Kind schon selbstständig genug ist, um die anschließenden Pflegemaßnahmen verantwortungsbewusst durchzuführen.

Altersgrenze bei Piercings

- Ohrläppchen ab 6 Jahren
- Ohrknorpel ab 14 Jahren
- Gesicht allg. Lippe/Augenbraue/Zunge ab 16 Jahren
- Nase ab 14 Jahren
- Bauchnabel ab 14 Jahren
- Intim/Brust ab 18 Jahren

Voraussetzung ist aber ein persönliches Gespräch zur Ermittlung der körperlichen und geistigen Entwicklungsstufe.

Grundsätzlich gilt:

Bei Minderjährigen ist es zwingend notwendig, dass die Erziehungsberechtigten anwesend sind und alle Beteiligten ihre Ausweispapiere mitbringen und vorlegen!

Bei Minderjährigen ist es zwingend notwendig, dass die Erziehungsberechtigten anwesend sind und alle Beteiligten ihre Ausweispapiere mitbringen und vorlegen!
Bei Minderjährigen benötigen wir als Voraussetzung zum Piercen,
• die schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten
• den Ausweis oder die Ausweis-Kopie vom Erziehungsberechtigten und des Kindes
ODER:
• die Begleitung eines Elternteils (mit Ausweis)

Unter 16 Jahren ist die Begleitung der Eltern bei uns Bedingung!

ACHTUNG:Sollte der Name oder der Wohnsitz der minderjährigen Person mit dem des Erziehungsberechtigten nicht die gleichen sein so sind entsprechende Dokumente (z.B. Geburtsurkunde oder Stammbuch) vorzulegen, um diese Fakten zu klären. Wenn Fragen zu den benötigten Dokumenten auftreten, sollten diese vor einem Besuch mit uns telefonisch abgeklärt werden. Wir können ausschließlich dann ein Piercing durchführen, wenn alle Dokumente vorhanden sind!

Wenn Du bei uns erscheinst:
• sei bitte gesund und ausgeschlafen
• habe gut gegessen und getrunken
• habe in den letzten 12 Std. keine Schmerzmittel, Alkohol, Drogen oder blutverdünnende Mittel (z. B. Red Bull) konsumiert

Achtung! Besonders zu beachten zur kalten Jahreszeit

Schon bei einer Temperatur bei ca.5°C stellt die Kälte ein Problem während der Verheilung von Piercingstellen dar. Die sich neu bildende Haut ist noch sehr dünn und empfindlich.
Deshalb müsst ihr alle frisch gestochenen Piercings im Kopfbereich stets durch eine Mütze, einen Schal oder Ähnliches (fusselfrei!) schützen!


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© 2007 Das Tattoo Piercing Studio in Hamburg
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